Sprichworte: Unterschied zwischen den Versionen

Aus 2 x 2 der Erziehung
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* '''Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.''' <ref>Afrikanisches Sprichwort</ref> Kinder erziehen bedeutet nicht, dass man an ihnen "ziehen" müsste. Das heisst, es ist unnötig, sie zu irgendwelchem Können oder Wissen zu drängen. Ganz im Gegenteil: Sie dürfen, ja sollen, einfach zuschauen und [[Warten der Eltern|warten]], wie sich Ihr Kind von selbst entwickelt. Denn es hat nicht nur all seine Fähigkeiten bereits in sich schlummern, sondern will von sich aus [[Lernen|lernen]], indem es möglichst alles [[Selbst tun|selbst]] [[Erfahrungen|erfährt]]. Das gilt zumindest für die [[Phasen der Erziehung|ersten, alles entscheidenden Jahre]]. Danach, also mit dem Eintritt in die (Vor)Schule ist dann leider meistens vorbei mit [[Freies Lernen|freiem Lernen]], das heisst das Lernen wird weitgehend durch einen [[Lehrplan]] bestimmt.
* '''Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.''' <ref>Afrikanisches Sprichwort</ref> Kinder erziehen bedeutet nicht, dass man an ihnen "ziehen" müsste. Das heisst, es ist unnötig, sie zu irgendwelchem Können oder Wissen zu drängen. Ganz im Gegenteil: Sie dürfen, ja sollen, einfach zuschauen und [[Warten der Eltern|warten]], wie sich Ihr Kind von selbst entwickelt. Denn es hat nicht nur all seine Fähigkeiten bereits in sich schlummern, sondern will von sich aus [[Lernen|lernen]], indem es möglichst alles [[Selbst tun|selbst]] [[Erfahrungen|erfährt]]. Das gilt zumindest für die [[Phasen der Erziehung|ersten, alles entscheidenden Jahre]]. Danach, also mit dem Eintritt in die (Vor)Schule ist dann leider meistens vorbei mit [[Freies Lernen|freiem Lernen]], das heisst das Lernen wird weitgehend durch einen [[Lehrplan]] bestimmt.
* '''Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.''' <ref name="Sprichwort"></ref> ...
* '''Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.''' <ref name="Sprichwort"></ref> ...
* '''Die Seele strebt nicht nach Perfektion, sondern nach Vollkommenheit.''' <ref>Quelle nicht wirklich bekannt, vom [[Benutzer:Juri.weiss|Autor]] zum ersten Mal von Rotraut Annemarie Dönges (1938 - 2017, bürgerlicher Name: Rotraut Annemarie Dönges-Siemens, [https://de.wikipedia.org/wiki/Psychosynthese Psychosynthese]-Ausbildnerin vernommen.</ref> [[Perfekt]] heisst abgeschlossen, endgültig, nicht mehr veränderbar. Das einzig Perfekte im Leben eines Menschen ist deshalb der Tod! [[Vollkommen|Vollkommenheit]] ist hingegen umfassender: Es umfasst nebst dem Unverbesserlichen auch das woran der Mensch noch zu schaffen hat, also auch das Unvollkommene. Dem sollten Sie sich bewusst sein, wenn Sie gelegentlich mal fragen, ob Sie eigentlich überhaupt den Ansprüchen an eine "gute Erziehung" gerecht werden können: Ja, das können Sie, nämlich dann, wenn Sie nach bestem Wissen und Gewissen handeln und sich auch Fehler eingestehen können. Denn mehr ist nicht verlangt!
* '''Die Seele strebt nicht nach Perfektion, sondern nach Vollkommenheit.''' <ref>Quelle nicht wirklich bekannt, vom [[Benutzer:Juri.weiss|Autor]] zum ersten Mal von Rotraut Annemarie Dönges (1938 - 2017, bürgerlicher Name: Rotraut Annemarie Dönges-Siemens, [https://de.wikipedia.org/wiki/Psychosynthese Psychosynthese]-Ausbildnerin vernommen.</ref> [[Perfektion|Perfekt]] heisst abgeschlossen, endgültig, nicht mehr veränderbar. Das einzig Perfekte im Leben eines Menschen ist deshalb der Tod! [[Vollkommenheit]] ist hingegen umfassender: Es umfasst nebst dem Unverbesserlichen auch das woran der Mensch noch zu schaffen hat, also auch das Unvollkommene. Dem sollten Sie sich bewusst sein, wenn Sie gelegentlich mal fragen, ob Sie eigentlich überhaupt den Ansprüchen an eine "gute Erziehung" gerecht werden können: Ja, das können Sie, nämlich dann, wenn Sie nach bestem Wissen und Gewissen handeln und sich auch Fehler eingestehen können. Denn mehr ist nicht verlangt!
* '''Eltern werden ist nicht schwer, Eltern sein dagegen sehr''' <ref name="Sprichwort"></ref> ...
* '''Eltern werden ist nicht schwer, Eltern sein dagegen sehr''' <ref name="Sprichwort"></ref> ...
* '''Es gibt keine schwierigen Kinder, bloss Kinder mit schwierigen Eltern.''' <ref>Quelle nicht wirklich bekannt (evtl. abgeleitet vom Buchtitel: "Handbuch für Kinder mit schwierigen Eltern" (von Jeanne Van den Brouck, 1996); Die Redewendung könnte aber gut vom Vater des [[Benutzer:Juri.weiss|Autors]] stammen.</ref> ...
* '''Es gibt keine schwierigen Kinder, bloss Kinder mit schwierigen Eltern.''' <ref>Quelle nicht wirklich bekannt (evtl. abgeleitet vom Buchtitel: "Handbuch für Kinder mit schwierigen Eltern" (von Jeanne Van den Brouck, 1996); Die Redewendung könnte aber gut vom Vater des [[Benutzer:Juri.weiss|Autors]] stammen.</ref> ...

Version vom 26. November 2017, 20:11 Uhr

Vorlage:Übersicht

Im Zusammenhang mit Erziehung gibt es einige Sprichworte und Redewendungen, die es wert sind, etwas genauer zu betrachten. Eine nicht repräsentative Auswahl (In alphabetischer Reihenfolge):

  • Aus Distanz gesehen kann Nähe reizvoll sein. [1] ...
  • Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht. [2] Kinder erziehen bedeutet nicht, dass man an ihnen "ziehen" müsste. Das heisst, es ist unnötig, sie zu irgendwelchem Können oder Wissen zu drängen. Ganz im Gegenteil: Sie dürfen, ja sollen, einfach zuschauen und warten, wie sich Ihr Kind von selbst entwickelt. Denn es hat nicht nur all seine Fähigkeiten bereits in sich schlummern, sondern will von sich aus lernen, indem es möglichst alles selbst erfährt. Das gilt zumindest für die ersten, alles entscheidenden Jahre. Danach, also mit dem Eintritt in die (Vor)Schule ist dann leider meistens vorbei mit freiem Lernen, das heisst das Lernen wird weitgehend durch einen Lehrplan bestimmt.
  • Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. [3] ...
  • Die Seele strebt nicht nach Perfektion, sondern nach Vollkommenheit. [4] Perfekt heisst abgeschlossen, endgültig, nicht mehr veränderbar. Das einzig Perfekte im Leben eines Menschen ist deshalb der Tod! Vollkommenheit ist hingegen umfassender: Es umfasst nebst dem Unverbesserlichen auch das woran der Mensch noch zu schaffen hat, also auch das Unvollkommene. Dem sollten Sie sich bewusst sein, wenn Sie gelegentlich mal fragen, ob Sie eigentlich überhaupt den Ansprüchen an eine "gute Erziehung" gerecht werden können: Ja, das können Sie, nämlich dann, wenn Sie nach bestem Wissen und Gewissen handeln und sich auch Fehler eingestehen können. Denn mehr ist nicht verlangt!
  • Eltern werden ist nicht schwer, Eltern sein dagegen sehr [3] ...
  • Es gibt keine schwierigen Kinder, bloss Kinder mit schwierigen Eltern. [5] ...
  • Kinder stehlen Dir jede Show. [6] ...
  • Ratschläge sind auch Schläge. [3] ...
  • Übung macht den Meister! [3] ...
  • Vorbeugen ist besser als heilen. [3]
  • Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr. [3] Die Persönlichkeit des Kindes wird weitestgehend in den ersten vier Jahren ausgebildet. Insofern macht das Sprichwort sehr viel Sinn. Allerdings: Die Verantwortung für die Erziehung liegt bei den Eltern. Sie sind es, die lernen müssen, erstens dem Kind von Geburt an zu vertrauen und ihm zweitens vom Moment an, da es seinen Willen entwickelt, Grenzen zu setzen. Kinder lernen nämlich von alleine! Insofern sollte das Sprichwort also heissen "Was Hänschen nicht gelehrt wurde, lernt Hans nimmermehr".
  • Wer Geduld hat und kann warten, dem blühen die Rosen im Garten. [3] ...
  • Wer nicht hören will, muss fühlen. [3] ...
  • Wer nicht wagt, der nicht gewinnt [3] ...
  • Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg [3] ...

Übergeordnetes Thema

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Fragen und Feedback

Das "Zweimalzwei der Erziehung" ist zum Teil noch im Aufbau. Allfällige Fragen oder Feedback sind willkommen: Email

  1. Quelle nicht wirklich bekannt, vom Autor zum ersten Mal von Suzanna Baumann Nölte vernommen
  2. Afrikanisches Sprichwort
  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 3,4 3,5 3,6 3,7 3,8 3,9 Sprichwort
  4. Quelle nicht wirklich bekannt, vom Autor zum ersten Mal von Rotraut Annemarie Dönges (1938 - 2017, bürgerlicher Name: Rotraut Annemarie Dönges-Siemens, Psychosynthese-Ausbildnerin vernommen.
  5. Quelle nicht wirklich bekannt (evtl. abgeleitet vom Buchtitel: "Handbuch für Kinder mit schwierigen Eltern" (von Jeanne Van den Brouck, 1996); Die Redewendung könnte aber gut vom Vater des Autors stammen.
  6. Quelle unbekannt, Hinweise an den Autor erwünscht.>