Vertrauensbildung: Unterschied zwischen den Versionen

keine Bearbeitungszusammenfassung
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 33: Zeile 33:
* '''Verantwortung übertragen:''' Überhaupt soll dem Kind nun gelehrt werden, welches die Zusammenhänge zwischen Ursache und Wirkung sind (etwas, das es vorher noch nicht verstehen konnte!). Denn [[Verantwortung des Kindes|Verantwortung]] tragen, heisst die Folgen seines Tuns oder Lassen zu akzeptieren. Das geht am besten, wenn Sie das Kind selbst [[entscheiden]] lassen, ihm aber zumindest anfangs die Konsequenzen des jeweiligen Entscheids erklären. Wenn das Kind zum Beispiel das Fahrrad mit auf den Spazierganz mitnehmen will, können Sie ihm sagen, dass es das darf, aber das Fahrrad von ihm auch wieder nach Hause geschoben werden muss, wenn es plötzlich keine Lust mehr hat zu fahren (und nicht etwa von Ihnen nachgetragen wird).  
* '''Verantwortung übertragen:''' Überhaupt soll dem Kind nun gelehrt werden, welches die Zusammenhänge zwischen Ursache und Wirkung sind (etwas, das es vorher noch nicht verstehen konnte!). Denn [[Verantwortung des Kindes|Verantwortung]] tragen, heisst die Folgen seines Tuns oder Lassen zu akzeptieren. Das geht am besten, wenn Sie das Kind selbst [[entscheiden]] lassen, ihm aber zumindest anfangs die Konsequenzen des jeweiligen Entscheids erklären. Wenn das Kind zum Beispiel das Fahrrad mit auf den Spazierganz mitnehmen will, können Sie ihm sagen, dass es das darf, aber das Fahrrad von ihm auch wieder nach Hause geschoben werden muss, wenn es plötzlich keine Lust mehr hat zu fahren (und nicht etwa von Ihnen nachgetragen wird).  


In der ersten Phase der Willensbildung geht es also vor allem darum, verlässliche Grenze zu setzen, dem Willen des Kindes also auch einmal Widerstand zu leisten. Schon bald aber können Sie mit ihm über Vereinbarungen verhandeln und so nach und nach Aufgaben und Verantwortung übertragen. Dabei ist es entscheidend, dass Sie selbst auch [[Zuverlässigkeit|zuverlässig]] sind, das heisst, sich konsequent an Ihre eigenen Zusagen halten. Denn nur dann, wird das Vertrauen bestätigt, ansonsten das Kinds ehr schnell misstrauisch wird.
In der ersten Phase der Willensbildung geht es also vor allem darum, verlässliche Grenze zu setzen, dem Willen des Kindes Widerstand zu leisten, Wess es Ihnen zu weit geht. Schon bald aber können Sie mit ihm über Vereinbarungen verhandeln und so nach und nach Aufgaben und Verantwortung übertragen. Dabei ist es entscheidend, dass Sie selbst auch [[Zuverlässigkeit|zuverlässig]] sind, das heisst, sich konsequent an Ihre eigenen Zusagen halten. Denn nur dann, wird das Vertrauen bestätigt, ansonsten das Kind sehr schnell [[Misstrauen|misstrauisch]] wird.


{{top}}
{{top}}