Wut: Unterschied zwischen den Versionen

Aus 2 x 2 der Erziehung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 7: Zeile 7:


{{2}}
{{2}}
Während der Phase der [[Vertrauensbildung]], also noch bevor das Kind seinen eigentlichen Willen zu entwickeln beginnt, hat das Kind bereits einen [[Lebenswille|Lebenswillen]], der auf sein nacktes Überleben ausgerichtet ist. In dieser Zeit hat das Kind ausschliesslich [[Grundbedürfnisse des Kindes|Grundbedürfnisse]], also solche, die von den Eltern möglichst immer und sofort befriedigt werden sollten (im Gegensatz zum Beispiel zu Wünschen, deren Erfüllung auch warten kann). Wird einem [[Schreiendes Kleinkind|schreienden Kind]] nicht schnell genug geholfen, wird es schnell wütend. Es zeigt damit, dass ihm etwas Elementares fehlt, sei es Nahrung, sei es gehalten werden. Kinder kommen mit einem vollkommen [[Vertrauen des Kindes|Vertrauen]] in die Welt, dass ihre Eltern ihnen immer und sofort helfen, wenn sie danach verlangen. Dieses Vertrauen muss gewissermassen von den Eltern bestätigt werden, indem Sie dem Kind Ihrerseits [[Vertrauen der Eltern|vertrauen]], dass es in dieser Phase ausschliesslich Grundbedürfnisse hat, Sie also weder manipulieren will noch sonst eine schlechte Absicht hat. Nur wenn das Kind in seinem Vertrauen in das Leben besteigt wird, kann es entsprechendes [[Selbstvertrauen]] entwickeln.
Während der Phase der [[Vertrauensbildung]], also noch bevor das Kind seinen eigentlichen Willen zu entwickeln beginnt, hat das Kind bereits einen [[Lebenswille|Lebenswillen]], der auf sein nacktes Überleben ausgerichtet ist. In dieser Zeit hat das Kind ausschliesslich [[Grundbedürfnisse des Kindes|Grundbedürfnisse]], also solche, die von den Eltern möglichst immer und sofort befriedigt werden sollten (im Gegensatz zum Beispiel zu Wünschen, deren Erfüllung auch warten kann, die es aber erst später entwickelt). Wird einem [[Schreiendes Kleinkind|schreienden Kind]] nicht schnell genug geholfen, wird es schnell wütend. Es zeigt damit, dass ihm etwas Elementares fehlt, sei es Nahrung, sei es gehalten werden. Kinder kommen mit einem vollkommen [[Vertrauen des Kindes|Vertrauen]] in die Welt, dass ihre Eltern ihnen immer und sofort helfen, wenn sie danach verlangen. Dieses Vertrauen muss gewissermassen von den Eltern bestätigt werden, indem Sie dem Kind Ihrerseits [[Vertrauen der Eltern|vertrauen]], dass es in dieser Phase ausschliesslich Grundbedürfnisse hat, Sie also weder manipulieren will noch sonst eine schlechte Absicht hat. Nur wenn das Kind in seinem Vertrauen in das Leben besteigt wird, kann es entsprechendes [[Selbstvertrauen]] entwickeln.


{{top}}
{{top}}

Version vom 26. März 2020, 21:51 Uhr



ARTIKEL IM AUFBAU / IN ÜBERARBEITUNG!




Wut ist, nebst Freude, Angst und Trauer, eines der vier Grundgefühle, das heisst ein elementares, reines und von Geburt an vorhandenes Gefühl. Kinder werden vor allem dann wütend, wenn sich jemand oder etwas ihrem Willen, anfangs ihrem Lebenswillen, entgegenstellt. Das ist grundsätzlich ein Zeichen ihrer gesunden Entwicklung. Entscheidend ist aber, wie die Eltern darauf reagieren.

^ nach oben

Vertrauensbildung (bis etwa 2 Jahre)

Während der Phase der Vertrauensbildung, also noch bevor das Kind seinen eigentlichen Willen zu entwickeln beginnt, hat das Kind bereits einen Lebenswillen, der auf sein nacktes Überleben ausgerichtet ist. In dieser Zeit hat das Kind ausschliesslich Grundbedürfnisse, also solche, die von den Eltern möglichst immer und sofort befriedigt werden sollten (im Gegensatz zum Beispiel zu Wünschen, deren Erfüllung auch warten kann, die es aber erst später entwickelt). Wird einem schreienden Kind nicht schnell genug geholfen, wird es schnell wütend. Es zeigt damit, dass ihm etwas Elementares fehlt, sei es Nahrung, sei es gehalten werden. Kinder kommen mit einem vollkommen Vertrauen in die Welt, dass ihre Eltern ihnen immer und sofort helfen, wenn sie danach verlangen. Dieses Vertrauen muss gewissermassen von den Eltern bestätigt werden, indem Sie dem Kind Ihrerseits vertrauen, dass es in dieser Phase ausschliesslich Grundbedürfnisse hat, Sie also weder manipulieren will noch sonst eine schlechte Absicht hat. Nur wenn das Kind in seinem Vertrauen in das Leben besteigt wird, kann es entsprechendes Selbstvertrauen entwickeln.

^ nach oben

Willensbildung (etwa 2 bis 4 Jahre)

^ nach oben

Weiterführende Themen

^ nach oben

Übergeordnetes Thema

^ nach oben

Fragen und Feedback

Das "Zweimalzwei der Erziehung" ist zum Teil noch im Aufbau. Allfällige Fragen oder Feedback sind willkommen: Email


^ nach oben



ARTIKEL IM AUFBAU / IN ÜBERARBEITUNG!