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Aber auch kleine Kinder wollen nicht dauernd gehalten werden. Und sie entscheiden vor allem selbst, wann es genug ist. | Aber auch kleine Kinder wollen nicht dauernd gehalten werden. Und sie entscheiden vor allem selbst, wann es genug ist. [[Zwangsbeglücken|"Zwangsbeglücken"]] ist als völlig fehl am Platz und eigentlich eine [[Grenzüberschreitung]]. Natürlich kann es im Rahmen eines Spiels für beide lustig sein, das Kind zu fangen und in die Arme zu nehmen. Aber achten Sie genau darauf, ob das Kind das freiwillig mitmacht und wann es wieder [[Loslassen|losgelassen]] werden will. Ansonsten wird es das Vertrauen in Sie ziemlich schnell verlieren. Für Sie als Eltern ist das Wechselspiel zwischen Halten und Loslassen zudem ein sehr subtiles Übungsfeld zum Wahrnehmen von [[Grenzen]]. Beginnen Sie frühzeitig damit, denn wenn die Phase der [[Willensbildung]] kommt, sollten Sie auf dieses Thema gewappnet sein. | ||
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Version vom 12. Oktober 2017, 22:23 Uhr
ARTIKEL IM AUFBAU / IN ÜBERARBEITUNG!
Gehalten werden ist ein Grundbedürfnis des Kindes. Wenn Sie Ihr Kind in die Armen nehmen, geben Sie ihm Geborgenheit, Zärtlichkeit und überhaupt das Gefühl von Vertrauen. Nehmen Sie Ihr Kind also immer in die Arme, wenn es danach verlangt. Säuglinge werden das Bedürfnis zunächst nur durch Schreien kundtun können, schon bald aber werden sie ihre Arme nach Ihnen ausstrecken und sich auf Ihr Entgegenkommen freuen.
Aber auch kleine Kinder wollen nicht dauernd gehalten werden. Und sie entscheiden vor allem selbst, wann es genug ist. "Zwangsbeglücken" ist als völlig fehl am Platz und eigentlich eine Grenzüberschreitung. Natürlich kann es im Rahmen eines Spiels für beide lustig sein, das Kind zu fangen und in die Arme zu nehmen. Aber achten Sie genau darauf, ob das Kind das freiwillig mitmacht und wann es wieder losgelassen werden will. Ansonsten wird es das Vertrauen in Sie ziemlich schnell verlieren. Für Sie als Eltern ist das Wechselspiel zwischen Halten und Loslassen zudem ein sehr subtiles Übungsfeld zum Wahrnehmen von Grenzen. Beginnen Sie frühzeitig damit, denn wenn die Phase der Willensbildung kommt, sollten Sie auf dieses Thema gewappnet sein.
Weiterführende Themen
Übergeordnetes Thema
Vertrauensbildung (erstes Phase der Erziehung)
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