Verhalten: Unterschied zwischen den Versionen

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Während der Phase der [[Vertrauensbildung]] fallen Kinder in der Rege noch nicht durch ein besonderes Verhalten auf. Nichtsdestotrotz muss in dieser Zeit die Grundlage für die [[Beziehung zwischen den Eltern und dem Kind]] geschaffen werden, nämlich das [[Vertrauen der Eltern|Vertrauen]]. Als Eltern müssen Sie hauptsächlich [[Lernen der Eltern|lernen]], den [[Grundbedürfnisse des Kindes|Grundbedürfnissen]] zu vertrauen. Zum Beispiel braucht das Kind immer, sofort und bedingungslos Trost, wenn ihm etwas zugestossen ist. Es spielt nicht die geringste Rolle, weshalb das Kind [[Schreiendes Kleinkind|schreit]]. [[Trost|Trösten]] Sie es immer und sofort, Sie brauchen den Grund für das Leid weder zu kennen, noch zu verstehen. Ungenügender Trost wird häufig unterschätzt und ist eine der Hauptursachen für späteres auffälliges Verhalten, wie zum Beispiel nervendes [[Jammern]] oder nicht enden wollende [[Weinerlich|Weinerlichkeit]].
Während der Phase der [[Vertrauensbildung]] fallen Kinder in der Rege noch nicht durch ein besonderes Verhalten auf. Nichtsdestotrotz muss in dieser Zeit die Grundlage für die [[Beziehung zwischen den Eltern und dem Kind]] geschaffen werden, nämlich das [[Vertrauen der Eltern|Vertrauen]]. Als Eltern müssen Sie hauptsächlich [[Lernen der Eltern|lernen]], den [[Grundbedürfnisse des Kindes|Grundbedürfnissen]] zu vertrauen. Zum Beispiel braucht das Kind immer, sofort und bedingungslos Trost, wenn ihm etwas zugestossen ist. Es spielt nicht die geringste Rolle, weshalb das Kind [[Schreiendes Kleinkind|schreit]]. [[Trost|Trösten]] Sie es immer und sofort, Sie brauchen den Grund für das Leid weder zu kennen, noch zu verstehen. Ungenügender Trost wird häufig unterschätzt und ist eine der Hauptursachen für späteres auffälliges Verhalten, wie zum Beispiel nervendes [[Jammern]] oder nicht enden wollende [[Weinerlich|Weinerlichkeit]]. Dahinter steckt immer mangelnder wirklicher Trost.


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Version vom 2. Juli 2022, 22:39 Uhr



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Das Verhalten des Kindes ist nicht nur Ausdruck seiner Persönlichkeit, sondern auch massgeblich durch die Erziehungsarbeit seiner Eltern geprägt.

Persönlichkeit des Kindes

Kinder haben von Anfang an eine eigene, individuelle Persönlichkeit. Sie haben zwar grundsätzlich alle die gleichen Grundbedürfnisse, doch verlangt das eine von Ihnen mehr Vertrauen, während das andere vielleicht mehr Widerstand braucht. Auch das Temperament kann ganz unterschiedlich sein. Sie müssen sich also lernen, das Kind so anzunehmen, wie es ist. Etwas bleibt aber in jedem Fall gleich: Kinder verhalten sich von Natur aus absolut vernünftig. Wenn Sie meinen, dem sei nicht so, hat das weniger mit dem Kind zu tun als mehr mit Ihrem Verhalten! In diesem Fall sollten Sie sich über allfällige Erziehungsfehler Gedanken machen.

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Prägung durch die Erziehungsarbeit

"Verhaltensauffällig", beziehungsweise politisch korrekt: "verhaltensoriginell" oder ganz unverblümt: "verhaltensgestört" sind Attribute, die Kindern zugeschrieben werden, die noch nicht reif genug für die Sozialisation sind, sei es, dass sie übermässig stören (Störenfried), sei es, dass sie sich nicht getrauen, ihre Persönlichkeit auszuleben (Duckmäuser). Solches Verhalten hat allerdings rein gar nichts mit der Persönlichkeit des Kindes zu tun, wie dann meistens entschuldigend argumentiert wird, sondern einzig mit Erziehungsfehlern der Eltern, insbesondere mit mangelhaftem Vertrauen während der Vertrauensbildung oder mangelhaftem Widerstand während der Phase der Willensbildung. Leider wird dieser Mangel an Erziehung regelmässig erst nach den beiden ersten, alles entscheidenden Phasen der Erziehung realisiert, das heisst, wenn die Persönlichkeit des Kindes eigentlich schon voll entfaltet sein sollte. Es wird dann umso schwieriger, noch etwas zu korrigieren, zumal der Einfluss der Eltern mit der Sozialisation stark schwindet. Die Verantwortung wird dann nur allzu gerne auf die (Vor)Schule abgeschoben, deren primäre Aufgabe aber Bildung und nicht etwa Erziehung sein sollte.

Phase der Vertrauensbildung (bis etwa 2 Jahre)

Während der Phase der Vertrauensbildung fallen Kinder in der Rege noch nicht durch ein besonderes Verhalten auf. Nichtsdestotrotz muss in dieser Zeit die Grundlage für die Beziehung zwischen den Eltern und dem Kind geschaffen werden, nämlich das Vertrauen. Als Eltern müssen Sie hauptsächlich lernen, den Grundbedürfnissen zu vertrauen. Zum Beispiel braucht das Kind immer, sofort und bedingungslos Trost, wenn ihm etwas zugestossen ist. Es spielt nicht die geringste Rolle, weshalb das Kind schreit. Trösten Sie es immer und sofort, Sie brauchen den Grund für das Leid weder zu kennen, noch zu verstehen. Ungenügender Trost wird häufig unterschätzt und ist eine der Hauptursachen für späteres auffälliges Verhalten, wie zum Beispiel nervendes Jammern oder nicht enden wollende Weinerlichkeit. Dahinter steckt immer mangelnder wirklicher Trost.

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Phase der Willensbildung (etwa 2 bis 4 Jahre)

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Sozialisation bis Pubertät (etwa 4 bis 16 Jahre)

Mit der Sozialisation, das heisst in der Regel ab dem Eintritt in die (Vor)Schule, schwindet der Einfluss der Eltern mehr und mehr, sodass auch die Erziehungsarbeit längst nicht mehr so effektiv sein kann wie in den ersten vier Lebensjahren. Zudem ist es nicht, zumindest nicht die primäre, Aufgabe der Schule Kinder zu erziehen, sodass das Kind gewissermassen zwischen Stuhl und Bank zu fallen droht.

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